Régions

Ob weite, unberührte Landschaften, pulsierende Städte, Strandpromenaden oder große Weinberge: Barnstorvia hat all das und noch viel mehr zu bieten. Hier stellen wir Ihnen die Régions unseres wunderschönen Landes vor. Suivez-Nous!

Beaumont

Flagge Beaumonts

Beaumont (imperianisch veraltet auch Kleinalbernia, in der Landessprache Beizh) ist die westbarnstorvische Provinz südlich von Albernia. Entsprechend ihrer meernahen Lage am Westrand des anticäischen Festlandes hat das ehemalige Herzogtum ein ausgesprochen ozeanisches Klima mit relativ milden Temperaturen, die im Jahresmittel zwischen 7 und 10 °C liegen. Schnee und Frost treten nur selten auf, die Sommer sind mäßig warm mit jährlich über 1.000 Sonnenscheinstunden. In Beaumont sind die Menschen mehrheitlich katholisch. Der Einfluss der Kirche auf die Gesellschaft war bis zur Mitte der 2000er enorm, besonders im Westteil des Landes. Jedoch wird heute dieser Einfluss immer kleiner und immer weniger Leute gehen sonntags zum Gottesdienst.

Historisch betrachtet war Beaumont bis zu seinem Beitritt zum Königreich Barnstorvia unabhängig, hatte aber immer wieder mit Versuchen der Einflußnahme Barnstorvias zu kämpfen. Direkte Interventionen gab es jedoch nur wenige.  Im Vertrag von Zéan sicherte Barnstorvia der künftigen Provinz Beaumont insbesondere kulturellen Bestandsschutz sowie wirtschaftliche Förderung zu

Wirtschaftlich gehört Beaumont zu den strukturell schwächeren Landesteilen Barnstorvias. Vorwiegend im Sommer profitiert es stark vom Tourismus, der sich überwiegend an den Küsten abspielt. Seit seinem Beitritt zum Königreich im Jahre 1910 gilt Beaumont auch als Armenhaus Barnstorvias. In den 1990er Jahren veranlassten die Unabhängigkeitsbestrebungen die Zentralregierung in Brissac, in die Industrialisierung der Provinz zu investieren. Durch diese hohen Investitionen konnten Tourismus, Fischerei und Industrie zu einträglichen Industriezweigen werden.

Wichtige Städte Beaumonts sind MontvallierRochefortSonthonnaxMontesquiouDagneuxDemongeot und Chaumont.

Gerven

Flagge Gervens

Gerven (barnstorvisch Gérvoux) ist eine der fünf Provinzen Barnstorvias, liegt im nördlichen Teil der Republik und beheimatet die allermeisten hulländischsprachigen Barnstorvier. Amtssprache in Gerven und allgemein gebräuchliche Schriftsprache ist die hulländische Standardsprache. Gesprochen werden in Gerven zum großen Teil Dialekte, die sich regional unterteilen lassen. In den gervischen Gemeinden in der Umgebung der Provinzgrenze, aber auch sonst entlang der Sprachgrenze zwischen hulländischsprachigem Gerven und imperianischsprachigem Zauch-Belzig, leben auch viele Gerven mit Imperianisch als Muttersprache. Wichtige gervische Städte sind LeidrechtGronhovenBerain und Marébourg.

Bis heute sind Gerven im Süden der Provinz überwiegend katholisch, im Norden überwiegend protestantisch.

Im 19. Jahrhundert erfasste die industrielle Revolution vor allem die Küstenregionen der Provinz, während sich im Inland kein wirkliches Industriezentrum entwickeln konnte. Anders als im von Kohle- und Stahlindustrie geprägten Süden konzentrierten sich im Norden in erster Linie textilverarbeitende Unternehmen. Insgesamt profitierte Gerven traditionell stark von Handel und Seefahrt, jedoch sehr viel weniger von der beginnenden Industrialisierung als die anderen Provinzen und wurde wirtschaftlich zunehmend abgehängt. Erst 1935 kam Gerven in Folge einer Auseinandersetzung mit den Hollunderlanden zu Barnstorvia, dies allerdings gegen den Willen der dortigen Bevölkerungsmehrheit.

Fontainrouge

Flagge von Fontainerouge

Fontainerouge ist die barnstorvische Provinz südlich von Brissac im Zentrum und Südosten Barnstorvias und grenzt im Norden an Gerven, im Westen an Beaumont und Mérolie, im Osten an Zauch-Belzig und im Süden an MedianikValsanto und das Medianische Imperium. Die Städte der Provinz mit ihren prächtigen, mittelalterlichen Häusern sind in der Regel von intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben. Die Altstadt der gleichnamigen Hauptstadt mit dem gotischen Palast des Erzbischofs aus dem 14. Jahrhundert zählt zu beliebten Zielen von Touristen.

Die Verlegung des Sitzes des Erzbischofs nach Fontainerouge sollte sich nachhaltig auf das Stadtbild und die Provinz auswirken. Der mächtige Palast des Erzbischofs entstand und um die Stadt herum ein Verteidigungswall. Hinzu kamen gotische Kirchen, Klöster und Türme, sowie eindrucksvolle Kardinälslivrées in der gesamten, im Königreich weitgehend autonomen Kirchenprovinz. Der neue Bischofshof wurde zu einem der glanzvollsten Höfe der Neuzeit. Fontainerouge wurde zu einem intellektuellen, künstlerischen und kulturellem Zentrum. Im Gefolge der Erzbischöfe strömten viele Menschen in die Stadt, darunter Kardinäle, Kleriker, Adlige, Handwerker und Kaufleute. Aber auch Architekten, Bildhauer und Künstler wurden angezogen.

Zauch-Belzig

Flagge von Zauch-Belzig

Zauch-Belzig (barnstorvisch Zauché-Belzique) ist eine barnstorvische Provinz. Es gehört seit Jahrhunderten territorial zu Barnstorvia. Wie überall bestanden auch hier verschiedene reichsstädtische, geistliche und reichsständische Territorien. Der größte Teil der späteren Provinz wurde durch das Königreich Barnstorvia in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach und nach annektiert. Sodstett wurde 1781 von Truppen des Königs besetzt. Die Provinz der Zauchen spielte jedoch noch lange Zeit eine Sonderrolle im barnstorvischen Königreich und blieb kulturell imperianisch geprägt. Es herrschte auch im Gegensatz zum übrigen Barnstorvia eine weitgehende Toleranz gegenüber den Protestanten. In der Provinz sprach die Bevölkerung im Jahr 2000 zu etwa 20% Barnstorvisch als Muttersprache. Die Sprachenfrage wurde in einem Gesetz vom Juli 2001 geregelt: Imperianisch wurde grundsätzlich die amtliche Geschäftssprache, in den Landesteilen mit überwiegend barnstorvischsprechender Bevölkerung jedoch sollte den öffentlichen Bekanntmachungen und Erlassen eine barnstorische Übersetzung beigefügt werden.

Aufgrund der barnstorvischen Assimilierungspolitik zu Zeiten des Dritten Königreichs von 2002 bis 2007 wuchs innerhalb der zauchischen Bevölkerung der Missmut. Dies förderte eine starke autonomistische Bewegung. Die Politiker, die sich für Autonomie aussprachen, wurden vom barnstorvischen Staat oft zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Seit dem Ende der Monarchie wurde die imperianische Sprache und Kultur von amtlicher und politischer Seite marginalisiert, sodass ein großer Teil der Bevölkerung zu Barnstorvisch als Standardsprache überging. Nichtsdestotrotz bilden die Zauchen mit etwa 20,1 Mio Angehörigen die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in der Republik Barnstorvia.