Colonies

Fürstentum Nguyen

Hauptstadt Savannakhet
Einwohnerzahl17.000.000
OberhauptLouis XXI.

Gouverneur (in Vertretung) Pierre ​Ramassamy

Fürst von Nguyen Phúc Vĩnh San



Kurzer Abriß zur Geschichte

Seit 1889 systematische Kolonisation des Fürstentums nach vorheriger militärischer Besetzung. Grund für dieselbe war die schwindende Kooperation des Fürsten, der die vor 20 Jahren geschlossenen Handelsverträge nicht mehr einzuhalten bereit war. Einer Dekade militärischer Verwaltung vorrangig durch die Marine folgte die Einrichtung einer Zivilverwaltung. Diese setzte sich zu 90% aus Barnstorven zusammen. 10% konnte man aus lokalen Eliten rekrutieren, die man gezielt auf örtlich eingerichtete barnstorvische Schulen schickte. Diesen Kurs setzte man die Elite des Landes betreffend fort. Parallel dazu richtete die Kolonialverwaltung Doppelstrukturen ein, die es der einheimischen Bevölkerung ermöglichte, in begrenztem Rahmen zu partizipieren. Vorherrschend blieben die barnstorvischen Kolonialherren. Einer Phase der weichen Christianisierung unter Gouverneur Lyotard folgte 1925 ein Aufstand der Einheimischen, der erst nach 5 Jahren unter Kontrolle gebracht werden konnte und unter der indigenen Bevölkerung 80.000 Todesopfer forderte.

In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich die Politik der Kolonialverwaltung voranging darauf, das Ressourcenpotential der Kolonie zu nutzen. So wurden im großen Umfang Schürfrechte an barnstorvische Unternehmen vergeben. Insbesondere Gold- und Kobaltvorkommen wurden intensiv genutzt. Ab 1955 wurden dann auch die Uranvorkommen im Landesinneren erschlossen. Aus dieser Phase wirtschaftlicher Tätigkeit stammt auch das Schienennetz, welches allerdings nie auf das gesamte Gebiet erweitert wurde.

Politisch bewegte sich in der Kolonie in den folgenden Jahrzehnten wenig. Daran hatten weder Barnstorven noch einheimische Elite ein Interesse. Vielmehr wurden die Strukturen immer mehr barnstorvisiert. Gleichzeitig änderten sich die Lebensbedingungen der Landbevölkerung kaum. Kleinere Aufstände in den 80er und 90er Jahren wurden stets durch das barnstorvische Militär niedergeschlagen.

Im Zuge der kommunistischen Umwälzungen nach 2013 kam es in Nguyen Aufständen mehrerer zersplitterter Unabhängigkeitsbewegungen, die ein Machtvakuum im Mutterland vermuteten. Diese hielten sich zwar länger, als jene in den vergangenen Jahrzehnten, wurden aber ebenso niedergeschlagen wie zuvor. Die kurze kommunistische Periode führte allerdings dazu, daß sich im Untergrund eben solche Widerstandskräfte etablieren konnten, die von anderen kommunistischen Kräften in Renzia unterstützt werden. Auf diese Entwicklung haben Kolonialverwaltung und Militär noch nicht nachhaltig reagiert.

Wirtschaftsstruktur Nguyens

BIP 14 Mrd. ECU
BIP/Einwohner823 ECU
Nationaler Index
(Barnstorvia Metropole = 1oo)
28

Bedingt durch die Fokussierung auf den Abbau von Rohstoffen hat in Nguyen nur in geringem Umfang breitflächige Industrialisierung stattgefunden. 70% des Bruttoinlandsprodukts im Fürstentum entfällt auf die landwirtschaftliche Produktion. Von diesen 70% erbringt der Reisanbau allein 50%. Viele Landbesitzer betreiben Subsistenzwirtschaft, so daß nur 20% der landwirtschaftlichen Erzeugnisse exportiert werden, davon etwa 80% ins barnstorvische Mutterland, 10% nach Andro und 10% nach Chinopien. Rohstoffhandel findet fast ausschließlich mit dem Mutterland statt, lediglich 8% werden in Nguyen selbst verbraucht. Vor allem Kobalt, Gold und Uran werden stark im Mutterland nachgefragt.

Religion

Nguyen ist größtenteils durch buddhistische Einflüsse geprägt. Lehren der Theravada sowie der Thien mischten sich im Laufe der Jahrtausende und bilden lokale Eigenheiten ab. Die durch die Barnstorven angestrebte Durchsetzung des Christentums ist bis heute hingegen nicht gelungen. Etwa 20% der Bevölkerung fühlen sich dem Katholizismus zugehörig, besonders groß unter ihnen der Anteil in der gebildeten Mittel- und Oberschicht Savannakhets. Unbeschadet dessen ist es nach wie vor Ziel der Kolonialverwaltung, die Zahl der Christen in Nguyen zu erhöhen. Dies geschieht insbesondere durch die gezielte Förderung konfessionsgebundener Schulen. Während dieses Angebot in Savannakhet und den wenigen anderen Zentren gut angenommen wird. zeigt sich auf dem Land ein anderes Bild. Hier hat die Mission große Mühe, Anknüpfungspunkte zu finden.

Barnstorvisch-Westnerica

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