Union Démocratique Ratelonne



SAMEDI, LE 7 DECEMBRE 2019
2,90 ECU

Paix comme priorité

BRISSAC| Chancelier Impérial Dupont zeigt sich nach Abschluß der Konsultationen mit den Ergebnissen derselben zufrieden: „Im Namen des Gouvernement Royal und Seiner Majestät drücke ich mein Wohlwollen darüber aus, daß die ratelonische Seite zu weiteren Gesprächen bereit ist. Angesichts der jüngsten, konfliktreichen Geschichte muß es unser aller Ziel der baldige Frieden zwischen beiden Staaten sein.“, erklärte Dupont nach Ende der Konsultationen gegenüber dieser Zeitung. Er sei sich sicher, so Dupont weiter, daß die kommenden Verhandlungen über einen Friedensvertrag von Erfolg gekrönt sein werden. Skeptischer äußerte sich hingegen der Vorsitzende des CN und Député de l’Assemblée Royale Rogement. Die Demokratische Union sei weiterhin ein Feind Barnstorvias, man dürfte ihr nicht trauen. „Die Ratelonen haben unsere Brüder und Schwestern getötet und geschändet. Ich weigere mich als aufrechter Barnstorve, dem ratelonischen Aggressor auch nur irgendwelche Zugeständnisse zu machen.“ Daß Chancelier Dupont seine Friedensambitionen indes ernst meinen könnte, bezweifelt Rogement: „Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Alliance Impériale ihre antiratelonische Haltung in den letzten Jahren wesentlich geändert hat. Es wird dem verehrten Kollegen wohl eher um die gute Presse gegangen sein.“ Positiv hingegen äußerten sich auch Vertreter der Liberalen. Mathile Dassault, Vorsitzende des Centre Libéral, begrüßte die Friedensbemühungen offensiv. „Ein Frieden ist immer ohne Alternative.“

Elections

VENDREDI, LE 9 SEPTEMBRE 2019
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Une majorité conservatrice a été atteinte aux Elections

BRISSAC | Als der Wahlleiter bereits am 8. September die Schließung der Wahllokale anordnete und aufgrund einer frühzeitig erreichten Wahlbeteiligung von 100% das Wahlergebnis verkündete, wies dasselbe eine deutliche Mehrheit des konservativen Lagers aus. Während die rechtskonservative Alliance Impériale um den Chancelier Impérial und Spitzenkandidat Clément Dupont mit 33% der Stimmen stärkste Kraft wurde, konnte das liberalkonservative Mouvement Populaire mit rund einem Viertel der Stimmen souverän den zweiten Platz behaupten. Zusammen mit der nationalistischen Conscience Nationale, die mit 16,5% die viertstärkste Fraktion in der neuen Assemblée Royale stellen wird, kommt das konservative Lager auf eine überdeutliche Mehrheit.

Was diese Mehrheitsverhältnisse für die praktische Arbeit in der Assemblée Royale bedeuten wird, ist indes noch nicht abzusehen. Aus der Alliance Impériale sind einige Stimmen zu vernehmen, man wolle die Conscience Nationale unmittelbar an der Regierungsarbeit beteiligen, um das gesamte konservative Lager einzubinden. Wie nachhaltig dieser Gedankengang ist, konnte dieses Blatt jedoch nicht ermitteln. Sicher scheint nur, daß Alliance Impériale und Mouvement Populaire ihre Zusammenarbeit auch im Parlament fortsetzen werden.

Unerwartet stark hat indes das Centre Libéral abgeschnitten. Mit über 17% landete es noch vor der CN auf dem dritten Platz und wird in der neuen AR eine starke Fraktion stellen. Die Vorsitzende des CL, Mathilde Dassault, äußerte sich gegenüber diesem Blatt, man werde „eine deutlich vernehmbare Stimme des vermittelnden Liberalismus in der Assemblée Royale“ sein. Ferner werde man „Anträge einbringen, die unserer programmatischen Grundhaltung entsprechen und ein Gegengewicht zum konservativen Konsens sein werden.“ Eine Beteiligung des CL an der Regierung scheint unterdessen ausgeschlossen. Zu unterschiedlich sind etwa CL und AI in ihrer programmatischen Ausrichtung.

Als kleinste Partei zieht die PPZ in die Assemblée Royale ein. Außerhalb von Zauchen konnte die regionalistische und in Teilen separatistische PPZ kaum Wähler davon überzeugen, ihre Stimme für sie abzugeben. Entsprechend wird erwartet, daß sie mit ihrem provokanten und impertinenten Kurs isoliert sein wird. Sowohl Alliance Impériale als auch Conscience Nationale haben bereits angekündigt, die PPZ mit allen parlamentarischen Mitteln bekämpfen zu wollen.